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Heimspiel am Sa 25.Feb.´12
Sporthalle Heinrich-Mann-Allee
19:00Uhr

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USV Potsdam schuldlos im Aufstiegsstrudel - Zuspieler Kuss unter Verdacht der Manipulation

USV Potsdam schuldlos im Aufstiegsstrudel - Zuspieler Kuss unter Verdacht der Manipulation

Nachdem die Wriezener bei Ihrem Gastspiel in Potsdam schon auffällig unter ihrem Leistungsvermögen blieben und sich am Ende, sportlich fragwürdig, mit direkten Eigenfehlern und Kartensammeln gegen die vom USV angebotenen Punkte zur Wehr setzten, gab es für die Altmeister an diesem Wochenende die nächsten unerwünschten Punkte. Dabei sah es beim Auswärtsspiel gegen die Mannschaft vom BVV nach einer ganz normalen Angelegenheit aus: diverse Ausfälle auf allen Positionen wurden provisorisch mit Urlaubern und Rehapatienten aufgefüllt, Trainer Thomas Krüger hatte die Zettel fürs Aufstellungsbingo vorbereitet und die hopfenhaltigen Erfrischungsgetränke waren vorgekühlt. Kritische Beobachter wurden das erste Mal argwöhnisch, als Lars "The Emotional Leader" Hurtig trotz wichtigster privater Termine (die Nachbarn hatten zum Tee geladen) kurzfristig seine Teilnahme zusagte, aber angesichts der weiterhin prominent besetzten Vermisstenliste herrschte noch Ruhe. Eine trügerische Ruhe, wie sich im Laufe des Spiels herausstellen sollte. Auch der Spielbeginn ließ noch nicht erahnen, welch unerwartetes Ende der Spieltag nehmen sollte. Nachdem der Hallensprecher die Seniorengang aus Potsdam durch bedächtiges Vorstellen des Schiedsgerichts, der Mannschaften, der Trainer, der Ballroller, des Hallenwartes, der Netzpfosten sowie dem Vorlesen der Grüße an die Daheimgebliebenen ausgekühlt und schläfrig gemacht hatte, begann diese klassisch mit 2:8 und verhinderte somit routiniert das Blitz-KO im ersten Satz. Die junge Mannschaft des BVV hatte offenbar nicht mit solch einer entschlossenen Gegenwehr gerechnet und verlor folgerichtig Konzept und Spielfluss. Gegen Mitte des Satzes zog der USV dann erst gleichauf und direkt vorbei, angeführt von Zuspieler Mario Kuss, der es schaffte, "Snowboard-Jurisch" wie einen erfahrenen und trainierten Diagonalspieler aussehen zu lassen. Daneben war es über den gesamten Spielverlauf, das konsequente Spiel über die Mitte wo im Besonderen der Eingangs erwähnte Lars Hurtig den gegnerischen Mittelblock immer wieder über- oder unterwand. Ok, nicht weiter schlimm, auch die letzten beiden Spiele gegen den BVV konnte der USV, jeweils 2:0 führend, unaufgeregt verlieren. Entsprechend schenkten die Berliner den zweiten Satz ohne jeglichen Ehrgeiz ab. Durchaus verständlich bei der Historie, allerdings hätte jeder Spieler mit einem Fünkchen Ehre spätestens nach dem dritten Angriffspunkt der Potsdamer Zuspiellegende "Air" Kuss aufgegeben (alternativ wieder am Spiel teilgenommen). Immerhin zweistellig, wenn auch knapp, retteten die jungen Berliner sich am Ende des zweiten Durchgangs und wollten endlich ihr Spiel machen und die nächsten Sätze gewinnen. Potsdam senkte in Erwartung der Berliner Drangphase drastisch das Gewicht ihres Sechsers, Björn Bullert kam für Koloss Reimann. Zwar ging der BVV im dritten Satz direkt in Führung, allerdings schien es eine geheime Absprache des dynamischen Duos Kuss/Hurtig zu geben. Nicht nur, dass der Zuspieler weiterhin selbst Ball um Ball versenkte, er spielte in Zusammenarbeit mit seinem Mittelblocker die Außen oft dermaßen frei, dass diese keine Chance hatten, die einfachen Punkte wegzulassen. Der Satz war gedreht, das Spiel entschieden.Was bleibt sind Fragen nach der Motivation der beiden Routiniers. Am Ende hatte sich der Rest der Mannschaft mit der Unabänderlichkeit des Sieges abgefunden und demonstrierte mit einer kurze, lange Leine Einlage Geschlossenheit nach außen. Im Innern aber dürfte es brodeln und es ist am Trainer, bis zum Derby den Deckel draufzuhalten und den Druck in die richtige Richtung zu lenken. Sollte sich die Situation nach dem Potsdamer Classico nicht ändern, können Vereine, die sich für nächstes Jahr trotz sportlicher Defizite an der Teilnahme der häßlichen Fehlgeburt "Neue Regionalliga" interessieren, ihre Gebote für das Aufstiegsricht an Kassenwart Jurisch einschicken. Kaufpreis ist Verhandlungssache, unabdingbar ist der Abtritt der Busmeilen auf das Potsdamer Reisekonto. (cg)

Highlightübersicht:
Kussi macht bei sechs Versuchen fünf direkte Punkte und keinen Fehler
Jens Reimann düpiert Gegner mit einem verwandelten "Schusspass" mit eigenem Spätstart
Lars Hurtig hat noch Zeit für ein Nickerchen vor seinem Anschlusstermin um sechs

 

Bärenjagd in Potsdam

Bärenjagd in Potsdam

Die Zeichen standen schlecht. Das Spiel verlegt auf Sonntag Nachmittag, mit Andreas Scheuerpflug und Andreas Jurisch fehlten zwei wichtige Leistungsträger und als Gegner wartete mit TKC Wriezen eine gleichermaßen ambitionierte wie siegeshungrige Truppe, die im Schnitt gut 10 Jahre jünger ist als der USV. Aber man sollte das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Nachdem der USV das Hinspiel in Auswährtsfahrt-Resterampen-Besetzung mit 1:3 abgegeben hatte, behauptete der mit dem Spielbericht beauftragte Autor (Name der Red. bekannt) ja noch selbstbewusst, dass gegen unsere aufstrebenden Oderbruch-Auenländler „nach der Saison 4:3 Sätze für den USV stehen werden“. Wie dies ob der Vorzeichen gelingen sollte gegen eine Mannschaft, die als Tabellenzweiter mit Personal- und Finanzstärke in die neue 3. Liga strebt, blieb das vorläufig große Geheimnis der Postdamer.

Der Gastgeber startete nichtsdestotrotz tiefenentspannt in das nachmittägliche Sportereignis. Während die USV-Mannen noch das Feld aufbauten und das organisatorische Drumherum herrichteten, waren die Wriezener schon bei Erwärmung, Mobilisation und Stabilisation in Formvollendung zu bestaunen. Wie gesagt, die Zeichen standen schlecht. Aber der Problembär USV war nicht gewillt, sein Fell widerstandslos herzugeben. So übernahm man mit Spielbeginn die Initiative und auch die Führung dank guter Block- und Angriffsarbeit. Erst Mitte des Satzes musste man sich kurz Sorgen um den Satzgewinn machen, aber das vorübergehende Aufbäumen des TKC fand ein ebenso jähes Ende wie der Satz (25:20). Satz 2 folgte dem Muster seines erfreulichen Vorgängers. Der USV von Beginn an vorn fand auf jede Wriezener Frage die passende spielerische Antwort. Auch die verletzungsbedingte Auswechslung des bis dahin blockstarken Martin Grohs konnte den Spielfluss nur kurz stoppen. Dankend ging man mit 25:23 in den Wechsel.

2:0 - da bin ich ja pünktlich zum Sonntagskaffee bei Oma und Opa, dachte sich sowohl mancher Protagonist als auch Zuschauer. Und weiter: Aber man sollte das Fell des Bären nicht verteilen,... So begann der dritte Satz mit einer üBÄRraschenden Premiere: Wriezen ging erstmals im Spiel in Führung. Das diese in einem deutlichen 18:25 Satzgewinn gipfelte, verdankte der Gast einer Reduzierung seiner Eigenfehler und dem vermehrten „Bedürfnis“ des USV, die Qualität des TKC-Blocks erfolgreich zu prüfen. Böse Zungen behaupteten, dass den USV-Granden die Bärenkräfte langsam ausgingen. Aber man sollte das Fell …, ach lassen wir das. Im vierten Satz war der USV wieder Herr (oder Bär) des Geschehens. Die Blockstärke von Beginn des Spiels wiederentdeckt und einige mit intensiver Abwehrarbeit erarbeitete Punkte sorgten für eine zwischenzeitliche 15:10 Führung. Der Konter des TKC folgte auf dem Fuße und bei 16:16 fürchtete manch Zuschauer schon um den USV und das pünktliche Kaffeekränzchen. Doch der Bär USV parierte die Attacke, machte mehrere Punkte in Folge, womit der Widerstand der Gäste gebrochen war. Dieser konnte sich nun auf Diskussionen mit dem Schiedsgericht verlegen, der es ihm zwar nicht mit Punkten dafür aber mit einer gelben Karte dankte. Nach dem 25:17-Schlusspunkt wurde der USV zum Tanzbären und ging fließend in die Sonntagskaffee-Assi-Hopse über und bedankte sich brav beim wie immer reservierten, aber angesichts der untypischen Spielzeit zahlreichen Potsdamer Publikum (Gerüchte sprechen von fast 100).

Besonderer Dank gilt unserem Hallensprecher auf Lebenszeit, Wuesti, der mit seiner brandneuen und hitverdächtigen USV-Dancefloor-Hymne nicht nur für Erheiterung sondern auch einen gehörigen Motivationsschub gesorgt hat. Möge er einen kommenden Klassiker geschaffen haben, von dessen GEMA-Gebühren er den Rest des Lebens in Saus und Braus (zumindest in Rehbrücke) leben kann. Nicht unerwähnt bleiben sollten außerdem die mehr als ansprechenden Leistungen von Außenangreifer Jens Reimann, Mittelblocker Lars Hurtig und Libero Martin Hänel. Bei Wriezen überzeugten vor allem Alt-USV2ler und Gummiwand Matze Lichtenheld sowie Basti Luther als fleißigster Punktesammler.

Fazit: Schon besser als in der Vorwoche, aber immer noch weit entfernt von früherer Routine, reichte dem USV eine durchschnittliche Leistung gegen einen bemühten aber weit unter seinen Möglichkeiten bleibenden TKC Wriezen.

Am nächsten Wochenende reist der USV als inzwischen Tabellenvierter zum Berliner VV. Mit diesen hat man noch ein volleyballerisches Hühnchen zu rupfen, verschenkte man doch das Hinspiel unnötigerweise nach sicherer 2:0 Führung – ohne vorher in Singapur oder bei Ante S. eine Wette zur Aufbesserung der Mannschaftskasse zu platzieren. Ob es dort zum vierten Sieg in Folge reicht, bleibt abzuwarten, da Gerüchte bereits das traditionelle Fehlen diverser Stammspieler bei Auswärtsfahrten mit mehr als 20 Minuten Anreisezeit vorhersagen. Aber - zum versprochen letzten Mal - man sollte das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist. (AD)

Viele Grüße
Euer USV

 

Potsdam gewinnt Fair-Play-Preis, Netzhoppers kommen als Gratulanten

Potsdam gewinnt Fair-Play-Preis, Netzhoppers kommen als Gratulanten

Ein neues Jahr beginnt und der USV macht ernst mit den guten Vorsätzen. Fairer wollte man sein im letzten Sonnenumlauf nach mayanischen Prophezeiungen. Nun glänzte der beste Jahrgang in der Regionalliga Nordost in der Vergangenheit immer wieder und speziell auswärts mit liebevoll überbrachten Punktegeschenken, aber dieses Jahr sollte es einfach mehr sein. Und so entschloss man sich, gegenüber den Kellerkindern aus KW jegliche Wettbewerbsverzerrung, wie sie etwa durch sportliche Betätigung über die Feiertage oder Volleyballtraining in der eigenen Spielhalle entstünden, für mehrere Wochen vor dem Spiel auszusetzen. Auch bei der Aufstellung blieb alles beim Alten - sowohl auf dem Feld als auch auf der Trainerposition rotierte der USV wie gewohnt so stark, dass Prenzlberg sich mit dem Gedanken trägt, in Zukunft einen neuen Vereinsnamen zu tragen.
Doch nicht nur die angereisten Sportler, auch die Schiedsrichter erlebten einen freundlichen und charmant auftretenden USV. Als klar war, dass Andy Scheuerpflug (stellv. Vorsitzender des Debattierclubs der dritten Klasse, 1977, Deutschland-West) das Team des USV als Kapitän auf dem Feld anführen würde, überprüften die Schiedsrichter zwar noch einmal die Symbole ihrer Macht auf Vollständigkeit, trugen dann aber im gesamten Spielverlauf durch gerechte Verteilung ihrer wenigen Fehlentscheidungen (alle gegen die Südostberliner) zu einem ausgeglichenen Samstagnachmittag bei.
Ausgeglichenheit ist denn auch ein weiteres Vorhaben, dass sich der USV Potsdam für 2012 vornahm. Und wie vortrefflich wurde dies umgesetzt. Attila schlug ebensoviele Asse wie Angriffe, Marte glich den zwischenzeitlichen Verlust von Bullrich aus und bewies damit die Ausgewogenheit der Bank und Mario Kuss demonstrierte sein Können mit fast schon aufreizendem Wechsel zwischen Baggerpässen und oberem Zuspiel.
Der Gegner nahm sich, bis auf eine kurze Unkonzentriertheit am Anfang des Spiels, die mahnenden Worte nach dem Hinspielskandal zu Herzen und begegnete dem USV mit dem gebührenden Respekt vor dessen Lebensleistung und darf nach dieser Vorstellung als rehabilitiert gelten. So spielte der USV ein völlig verdientes 3:0 in aller Ruhe nach Hause und freut sich in der kommenden Woche auf die Rückkehr der letzten Urlauber sowie den nahenden TKC Wriezen. Das nächste Fest steht an. (CG)

Viele Grüße
Euer USV


 

Ja ist denn heut schon Weihnachten?

Ja ist denn heut schon Weihnachten?

Das fragten sich die USV-Mannen nach ihrem unerwartet erfolgreichen Gastspiel in Wittenberg. Dabei standen die Zeichen für die Adventsfahrt zum dortigen Vorjahresvizemeister MTV alles andere als auf Sieg. Die mannschaftsinterne Rotation sorgte dafür, dass diverse Leistungsträger (Scheuerpflug, Hurtig, Grohs, Grapenthin und Karohs) durch Abwesenheit glänzen durften/mussten/wollten. Böse Zungen behaupten, dass die Daheimgebliebenen eine bessere Siegchance gehabt hätten. Eine kleine Gruppe Tapferer machte sich also auf den Weg nach Sachsen-Anhalt. Wenigstens den Trainer konnte man an der Abfahrt Klein Marzehns noch einsammeln, verbunden mit der Erkenntnis, dass dort die wahrscheinlich besten Weihnachtsbäume östlich der Elbe zu finden sein müssen, wenn die Weihnachtsvorfreude Autofahrer aus B, LDS, PM und MOL in die dortige Einöde zum Baumkauf treibt. Aber das nur nebenbei - zur Sache.

Wenig überraschend war der Empfang frostig, was nicht am Gegner lag, dem wir in freundschaftlicher Rivalität verbunden sind, sondern an der gewohnt kalten Halle und den tapfer vor sich hinfrierenden Zuschauern. Nach einigen taktischen Winkelzügen fanden sich aus Thommy’s Resterampe Mario Kuss auf Zuspiel, Christian Burkhardt und Björn Bullert auf Außen-Annahme, Jens Reimann und Attila Dahmann auf Mitte und Martin Hänel auf der Liberoposition wieder, unterstützt von den fröstelnden Erik Heidemann und Robert Ließ auf der Ergänzer-Bank. Dem gegenüber stand ein MTV Wittenberg im Vollbesitz seiner personellen Kraft und wild entschlossen, das letzte Tabellendrittel zu verlassen und den USV in der Tabelle zu überflügeln. Aber Wittenberg ist immer für eine Überraschung gut, egal ob für die katholische Kirche oder die heimischen Volleyballer.

Gleich zu Spielbeginn geriet der USV ins Hintertreffen, da der MTV-Block nicht so „klein und schlecht“ war, wie vom USV-Chefanalytiker mit Jura-Examen lautstark postuliert. Reihenweise schlugen die Blocks im USV-Feld ein. Doch man kämpfte sich heran und lag bei 18:17 sogar in Führung und hatte zwei Mal die Chance zum vielleicht satzentscheidenden Punktball. Doch der MTV gewann den Ballwechsel, machte noch zwei Punkte und hatte kurz darauf den Satz mit 25:21 sicher. Den zweiten Satz dominierte dagegen der USV, ging ab Satzmitte dank endlich guter Blockarbeit und präziserer Angriffe deutlich in Führung und brachte den Satz mit 18:25 sicher nach Hause. Nach dem glatten USV-Satzgewinn folgte der übliche Bruch im USV-Spiel und man gab den dritten Durchgang mit 25:23 unnötigerweise ab, womit aber nur die Ouvertüre für einen dramatischen Spielschluss abgeschlossen war. Satz vier wurde zum sportlichen Drama. Beide Mannschaften agierten anfangs auf Augenhöhe. Bis 10:11 machte man sich auf Gästeseite noch Hoffnung auf einen Tie-Break, kurz darauf beim 19:13 für Wittenberg war diese letzte auch gestorben. In der Zwischenzeit musste Robert Ließ auch noch für den angeschlagenen Mario Kuss das Zuspiel übernehmen. Doch der USV in Tateinheit mit Schicksal, Glück, Schiedsrichter und Wittenberger Unvermögen (bei der Gewichtung scheiden sich die Geister) schlug zurück, machte fünf Punkte in Folge und hatte seinen Kampfgeist wieder gefunden. Jubelnd wurde Punkt um Punkt verkürzt und der Satz zum 23:25 Satzausgleich gedreht. So kam der USV überraschend für alle Beteiligte zu einem verfrühten Weihnachtsgeschenk - ohne ein Gedicht aufsagen oder ein Jahr artig sein zu müssen.

Mit einem euphorisierten USV und einem konsternierten MTV ging man in den entscheidenden Tie-Break. Trotzdem startete der MTV entschlossener und spielte sich eine Führung heraus. Doch der USV konnte kontern und ging mit einer 7:8-Führung in den Seitenwechsel. Es blieb knapp, doch Reimann-Block, Bullert-Angriff und endlich auch Jurisch-Punkte brachten den USV dem Gewinnerbier näher. Bei 11:13 und 12:14 stieg noch zweimal der Blutdruck, als die Aufgaben der Herren Reimann und Jurisch im Aus landeten. Aber dann macht unser Kassenwart doch den 15. Punkt und begleitet von ungläubigem Kopfschütteln der Gastgeber und einer doppelten Advents-Assi-Hopse unseres Teams nahm das Spiel ein nicht mehr für möglich gehaltenes Ende .

Fazit 1: Das Spiel hatte alles zu bieten, auch Unvermögen. Es war nichts für Volleyballästheten und zog seinen Reiz vor allem aus dem Kampf. Mit dem USV gewann die glücklichere und vielleicht auch entschlossenere Mannschaft. Lob an beide Teams, die angesichts der Dramatik überaus fair miteinander umgingen. Die sonst üblichen Verbalscharmützel blieben völlig aus, was wohl auch daran lag, dass unser Olympia-Beacher fehlte, und seine traditionelle Auseinandersetzung mit dem MTV-Zuspieler über die technische Regelauslegung beim Zuspiel diesmal ausfallen musste.

Fazit 2: Der USV geht nun mit 10:10 Punkten und wie immer unter seinen eigentlichen Möglichkeiten bleibend in die Weihnachtspause. In den kommenden Trainings- und Weihnachtswochen dürften nun die Fußballfertigkeiten noch einmal geschärft werden, bevor es im ersten Spiel des neuen Jahres gegen die Netzhoppers geht. Allen Fans eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes Wiedersehen zum ersten Heimspiel 2012 am 7. Januar. Sport frei. (AD)

 

Broccoli stabilisiert die Annahme!

Broccoli stabilisiert die Annahme!

Mit einem deutlichen 3:0 gewinnt Potsdam das Duell der USV’ler gegen Cottbus. Ohne die etatmäßigen Außenangreifer Christian Grapentin und Andreas Scheuerflug spielten die Potsdamer die Cottbuser in unter einer Stunde an die Wand.
Der Schlüssel zum verdienten Erfolg lag sicherlich an der guten eigenen Annahme, welche primär durch Libero Martin Hänel und Björn Bullert gestemmt worden ist. Das beide am Vortag eine doppelte Portion Broccoliauflauf im Hause Grohs zu sich genommen haben war hierbei sicherlich ausschlaggebend. Zudem hatte Björn auch noch eine Angriffsquote welche nahezu an die 100% ging. Dabei brachte der attraktive Robert Redford des USV nicht unbedingt jeden Ball auf den Boden, sondern spielte brachial mit seinen Gegenübern. Attila the Wall Dahmann zeigte dagegen wie man es richtig machte und war erfolgreichster Blockspieler in dieser Party.
Das Andreas Jurisch die Zone bei jedem Einschlagen als erstes eröffnet ist ja seit 1980 nichts neues mehr. Dass dies nun dank des cleveren Zuspielers Mario Kuss auch im Spiel möglich ist freute besonders Christian Burkhardt, welcher genauso wie Andreas Jurisch das ein oder andere Mal Block frei wüten durfte. Auch über die Mitte lief das Spiel des USV trotz Trainingsrückstand bei Lars Hurtig wie geschmiert. Mit unzähligen erfolgreichen Schnellangriffen bündelte er den Cottbuser Block in der Mitte und trug seinen Teil zur Unterstützung der Außenangreifer bei.
Da der USV Potsdam am kommenden Wochenende Weihnachtsfeier hat, bekommt die restliche Regionalliga frei und kann sich ein wenig ausruhen. Man munkelt dass viel Broccoli vertilgt wird und viele Geschichten wieder brühwarm, als wären sie gestern passiert, über die Tische geschmettert werden.
Das nächste Spiel und zugleich auch das letzte der Rückrunde bestreitet der USV gegen die Bundesligareserve vom CV Mitteldeutschland am 3.12. um 19 Uhr.

Viele Grüße Euer USV

 
Saison 2011/2012 - Spietag 16
Datum Sa., 25. Feb. 2012 19:00
USV Potsdam
USV Potsdam
-:- SG Rot. Prenzlauer Berg
SG Rot. Prenzlauer Berg

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