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Saisonergebnis 2011/2012

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alt

 

Reisegruppe Polen kommt mit Sieg nach Hause

Ohne wirklichen Zuspieler aber mit 3 x Mittelblockern, 2 x Außen, 1x Diagonal und 1x Libero ging es am Samstag nach Cottbus. Der aufmerksame Mathematiker hat schon längst zwischen den Zeilen gelesen: Eine Mitte muss zuspielen. Also alles frei nach dem Motto der schwächste fliegt. Im Angriff wurde über Mitte spontan vom Aufsteiger abgesehen und eine etwas höhere Kurzpassvariante gewählt. Die Pässe zu Bulle auf diagonal waren knapp unter der Decke, Bullrich war sowieso alles egal, so dass einzig Reimi sich beeilen musste die aus dem nichts kommenden Pässe zu versenken!
Da Micha in der Mitte direkt den ersten gegnerischen Mittelangriff blockte und bis zur ersten Auszeit auch noch einen einnageln konnte wusste ich, heute schleppen sie mich mit durch. Denn das Amt des Ballverteilers wurde mir untergejubelt.
Dank sehr guter Annahmen und sicheren Angreifern, welche aus Scheiße Bonbon gemacht haben konnte wir auch recht zügig den ersten Satz gewinnen. Nene ich labber nur rum, eigentlich war ich ziemlich geil!
Im zweiten Satz hatte Bullrich einen Strich im Arm, der Ball flog ohne Rotation direkt an die 50m entfernte Wand. Darüber amüsierte man sich nicht nur auf unserer Seite. Aber das Lachen sollte ihnen schon noch vergehen. Die Antwort darauf war eine schallende Ohrfeige für den Cottbuser Libero in Form eines Bullrichsen Strichsballs! *zack*, *wusch*, *bäm* man kennt das aus den alten Batman & Robin Comics.

In Satz drei und vier zeigten mir dann unsere Annahmespieler das zuspielen auch ein sehr laufintensiver Job sein kann. Man munkelte der „Café“ fing an zu wirken. Im 5ten Satz mussten also ein paar kleinere Umstellungen im Annahmeriegel vorgenommen werden. Das Bullrich im Aufschlag auch mit Gefühl kann und Atti nicht umsonst „The Wall“ der Liga genannt wird führte dann zu einer komfortablen 6:0 Führung. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen dem schon abgestiegenen Energie Cottbus zu zeigen das wir das Spiel „lange Leine kurze Leine“ perfekt beherrschen. Es stand nämlich bald darauf 8:8! Da es aber zwei Spieler in Potsdam gibt welche die ganze Saison über für Konstanz und Zuverlässigkeit stehen, war es kein Problem das Spiel noch mit zwei Punkten Unterschied für uns zu entscheiden. Danke Reimi, danke Bulle! Ich hoffe wir können auch das letzte Punktspiel der Saison in Bad Dürrenberg erfolgreich zusammen bestreiten und den dritten Tabellenplatz sichern! Gute Besserung auch an Erik und danke das du mich unter der Dusche immer so gut aussehen lässt!

P.S. ich danke nochmal für den erwachsen Umgang der Cottbuser mit meiner mangelden Zuspieltechnik !

[mg]

Viele Grüße Euer USV

click hier, wenn du Erfahren willst wie das Spiel wirklich gewesen ist !

 

                                                            Cool Cottbus vs. Potsdam 2:3 Cool

 

Die Meister des Ausreichenden mit nächstem Heimsieg

Das ein gutes Pferd nicht höher springt, als es muss, ist weithin bekannt. Das alte Pferde wie der USV dazu hin und wieder tiefere Hindernisse brauchen als junge Vollblüter hat sich anscheinend in der Liga herumgesprochen. Und so wollte auch Rotation Prenzlauer Berg am letzten Spieltag keine echte Hürde zu sein. Und als der USV selbst diese Höhe gegen Ende des Spiels bedenklich wackeln ließ, stellten sich die Wertungsrichter einfach mal blind und erkannten auf korrektes Überspringen. Übersetzt in die Sprache der Landeshauptstadt - perfektes lange Leine, kurze Leine, 3:0 gegen die rotierenden Gäste.
Satz eins war dabei noch die klarste Angelegenheit. Gleich am Anfang konnte sich der USV mit fünf Punkten absetzen und brachte diesen Vorsprung alles in allem recht ungefährdet über die Runden. Im Angriff getragen vom Meister des Blockan- und Blockdurchschlagens, Björn Bullert, war das Sideout der Hausherren selten gefährdet, während man im Breakspiel auf die Fehler der Gästeangriffe wartete, hin und wieder nen Block einstreute und sich angesichts der hohen Führung den Niederungen engagierter Abwehrarbeit konsequent verwehrte.
Die Art und Weise, wie Prenzlberg diese "Schwäche" ausnutzen wollte, wird vom Autor an dieser Stelle nur deshalb beschrieben werden, weil er im zweiten Durchgang jegliche Achtung vor der sportlichen Ethik der Gäste verlor. Diese verlegten sich gefühlt den gesamten Satz lang aufs Legen - jede weibliche C-Jugend-Mannschaft wäre ob so einer Taktik bemitleidet worden, in der Regionalliga der Männer hat diese Absurdität wirklich gar nichts verloren. Ungläubig schaute sich der USV das unwürdige Treiben bis zur Satzmitte an, legte dann aber sukzessive zu und gewann den Satz knapp aber verdient. In dieser Phase verwandelte vor allem der sachliche Atti diverse Geschenke der gegnerischen Annahme angenehm unaufgeregt - wie es halt so seine Art ist.
Zwei im Sack, der dritte sollte eigentlich nur eine Formsache werden, speziell wenn man die Volleyballverweigerung der Gäste aus dem zweiten Satz betrachtete. Da sowohl Atti als auch Bullrich die Vorgaben des Trainers frühzeitig erfüllten, brachte dieser für den dritten Satz zusätzliche Routine aufs Feld, Big Man Reimi und Lars Hurtig kamen in die Aufstellung. Nach einem eher desinteressierten Start der Potsdamer in Verbindung mit nun immerhin ordentlich spielenden Berlinern (die ihre Legekrankheit zwar nicht ganz überwanden, aber doch besser im Griff hatten) wurde es gegen Mitte des Satzes dann etwas eng - 18:13 führten die Gäste zwischenzeitlich. Da aber niemand unserem grippegeplagtem Zuspieler zusätzliche Sporteinheiten zumuten wollten, fand man gerade noch rechtzeitig zurück in die Spur, spielte fast fehlerfrei im Sideout und konnte sich im Block und Angriff auf Marte, Lars und Reimi verlassen. Da die Berliner teilweise kurios unkonventionell in der Abwehr getroffen wurden, hangelte sich der letzte Durchgang dann noch über die 30-Punkte-Marke hinaus, bevor der USV mit einer denkwürdigen Kombination (Grohs auf Reimann) den Matchball verwandelte. 
Jetzt darf sich der Rest der Liga eine Woche austoben während beim USV in den kommenden zwei Wochen ausgeschnickt wird, wer mit nach Cottbus "darf".

Sonstige Highlights:
- Zuspieler Kuss greift im zweiten Satz nach Einhandblock härter an als alle Prenzlberger
- Marte verliert kurzfristig das Vertrauen in seinen Sprungaufschlag
- Bullrichs Angriffsquote macht Grozer Junior neidisch

BUM

 

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